Das Hochbeet ist mit neuer Erde befüllt und mit Jungpflanzen bestückt – und nach wenigen Tagen taucht er auf: Schimmel überzieht das frische Substrat. Was tun? Mehr lesen ...
Gut getarnt schmiegen sich Schildläuse mit ihren Schilden an Äste, Zweige und Blätter und vermehren sich massenhaft. Oft werden sie erst entdeckt, wenn sich auf ihren klebrigen Zuckerausscheidungen schwarze Rußtaupilze ansiedeln.
Sie kommen häufig auf hartlaubigen, immergrünen Kübelpflanzen wie Oleander, Lorbeer, Zitruspflanzen, Oliven oder Palmen vor, können aber grundsätzlich alle Pflanzen befallen. Es gibt zahlreiche Schildlausarten, die sowohl krautige als auch verholzte Pflanzenteile befallen können. Unter dem Schild schlüpfen aus den Eiern bewegliche Jungtiere, die sich munter über die Pflanze verteilen. Die erwachsenen Tiere sind unbeweglich und sitzen v. a. entlang den Blattnerven, aber auch an Stielen und verholzten Pflanzenteilen. Charakteristisch ist ihr harter, cremeweiß bis dunkelbraun gefärbter, höckerartiger Panzer, der sie vor Feinden und Umwelteinflüssen schützt.
Bei starkem Befall können ganze Blätter, Triebe oder Stammteile von dichten Schildlauskolonien bedeckt sein. Auf dem massenhaft ausgeschiedenen Honigtau siedeln sich Rußtaupilze an, die das Pflanzenwachstum hemmen.
Was kann ich gegen Schildläuse tun?
Bei geringem Befall können die Tiere mit dem Fingernagel oder der stumpfen Rückseite eines Messers abgekratzt werden. Bei Blattachseln oder auf dickeren Stämmen hat sich der Einsatz von Zahnbürsten gut bewährt. Da sich die Schildläuse gern auch auf der Blattunterseite befinden, muss die befallene Pflanze genau abgesucht werden. Auch die Nachbarpflanzen müssen kontrolliert werden.
Nach der mechanischen Entfernung sollte die gesamte Pflanze tropfnass mit einer Mischung aus Schmierseife und Spiritus besprüht werden. Dadurch werden die Atemwege der Schildläuse geschädigt und sie sterben ab.