Graben Sie den Wurzelballen der Salatpflänzchen nur etwa zur Hälfte ein, denn: „Salat muss im Wind flattern!“ © Alexander Raths/Shutterstock
Eine alte Gärtnerweisheit besagt: „Salat muss im Wind flattern!“ Das heißt so viel wie: Der kleine Wurzelballen sollte noch etwa zur Hälfte aus der Erde ragen – nur leicht andrücken und anschließend gießen. Werden die Salatpflänzchen nämlich zu tief gesetzt, bilden sie keine Köpfe aus oder faulen.
Pflanzen Sie Salat außerdem in mehreren Sätzen, damit nicht alle Salatköpfe gleichzeitig erntereif sind und Sie über einen längeren Zeitraum ernten können!
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Aber: Paradeiserpflanzen extra tief setzen
Anders als beim empfindlichen Salat ist es bei den Paradeiserpflänzchen: Sie werden extra tief gepflanzt, und zwar 5 bis 10 cm tiefer als sie im Topf gestanden haben. Davor die untersten Blätter entfernen. Am mit Erde bedeckten Haupttrieb bilden sich schnell neue Wurzeln – das macht die Pflanzen standfester und aufnahmefähiger für Wasser und Nährstoffe. Einzige Ausnahme: Gekaufte, veredelte Paradeiserpflanzen (am Etikett vermerkt) dürfen nicht tiefer gesetzt werden.
Bewährt hat sich auch die schräge Pflanzmethode, die sich besonders für hochgewachsene Exemplare eignet: Dabei werden die Jungpflanzen mit liegendem Wurzelballen in die Erde gepflanzt. Den Trieb vorsichtig nach oben biegen und an einer Stütze fixieren. Der Vorteil: Die Wurzeln bilden sich oberflächennah und profitieren von der Wärme der Frühsommersonne.
Noch ein Tipp: Einer Gärtnertradition nach soll man in das Pflanzloch ein Handvoll Brennnesselblätter legen – sie „wärmen“ die Füße der Paradeiserpflanzen und sorgen für eine Extraportion Stickstoff!