In luftiger Höhe

Ein Artikel von Alexandra Pickner | 28.03.2025 - 09:16
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Kletter- und Hängepflanzen sind vielseitig und schaffen eine stimmungsvolle grüne Atmosphäre, wenn sie oben am Schrank oder der Decke hängen oder an der Wand hochklettern. Die Auswahl an Hänge- und Kletterpflanzen ist groß. Wir stellen die beliebtesten vor.

Philodendron scandens bevorzugt einen Platz im Halbschatten und braucht Wasser, sobald die Blumenerde beginnt auszutrocknen. Sehr bekannt und beliebt ist nach wie vor die Efeutute (Epipremnum Aureum). Sie gedeiht ebenfalls im Halbschatten und mag eine leicht feuchte Blumenerde. Dann wächst sie in kürzester Zeit schnell und kann ganze Innenwände begrünen. Wird die Pflanze zu groß, kann sie einfach zurückgeschnitten werden. Mit einer Dreimasterblume (Tradescantia) hat man nicht nur eine schnell wachsende und pflegeleichte Hängepflanze, sondern auch noch eine mit besonderes farbenprächtigem Blattschmuck. Fun Fakt: Die Pflanze wird auch „Inch-Pflanze“ genannt, weil sie ein schnelles Wachstum hat (kann innerhalb kurzer Zeit mehrere Inches an Länge gewinnen) und auch die Stecklinge rasant anwachsen.
Eine ganz besonders schöne Optik geht von Rhipsalis (Korallenkaktus) aus. Er gehört zu den Kakteen und braucht wenig Wasser. Wichtig ist, dass die Erde immer austrocknet, bevor wieder gegossen wird. Im Winter kann die Pflanze auch längere Zeit ohne Wasser auskommen. Sie fühlt sich an einem hellen bis halbschattigen Standort wohl. Je heller der Standort, desto mehr Wasser baucht diese Zimmerpflanze.

Die Schamblume (Aeschynanthus) zeichnet sich durch ihre gekräuselte grüne Blätter und ungewöhnliche, leuchtend rote Blüten aus. Am besten ist sie an einem hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung aufgehoben. Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) sollte die Erde immer leicht feucht sein. Im Winter darf die Erde zwischen den Wassergaben auch mal austrocknen. Ein besonderer Hingucker ist auch die Leuchterblume (Ceropegia Woodii). Sie hat herzförmige Blätter und Blüten, die an Laternen erinnern. Sie ist eine sukkulente Pflanze und braucht wenig Wasser. Ungewöhnliche Blattformen finden wir auch beim Sägezahnkaktus (Epiphyllum anguliger). Seine stachellosen, hellgrünen, zickzackförmigen Blätter sorgen nicht nur für einen modernen Look, sondern ordnen ihn am ersten Blick nicht der Kakteenfamilie zu. Er braucht aber schon mehr Wasser als die meisten anderen Kakteen. Ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung ist für Peperomia rotundifolia perfekt. Sie ist auch unter Zwergpfeffer oder Jadekette bekannt. Mit ihrem sattgrünen Blattwerk bringt sie ordentlich grünes Leben und Frische in jeden Raum. Dschungelflair kommt auf jeden Fall mit Fensterblatt (Monstera Monkey Leaf) auf. Sie ist nach wie vor – wie viele andere aus der Familien – eine beliebte Trendpflanze. Im Unterschied zu den meisten anderen Fensterblatt-Arten bleiben ihre Blattränder zeitlebens geschlossen, sodass sie ihr löchriges Aussehen bewahren. Nachdem sie aus den Tropen kommt, hat sie gerne einen ganzjährigen, warmen, hellen Platz. Im Hochsommer kann der Standort aber auch etwas dunkler ausfallen.